Über Rantipole
Rantipole (engl.) = wilde, freche und ungezogene junge Person
Die Philosophie von Rantipole
Unsere Idee ist es, dass jede_r die Macht hat selbst zu bestimmen,
in welche Richtung sich die Welt und das eigene Leben entwickeln wird.
Deshalb wird DIY bei uns groß geschrieben.
Wir machen so viel es geht selbst, so haben wir die größt mögliche Kontrolle
über die Produktionsbedingungen und verwendeten Materialien.
Bei Rantipole dürfen alle Beteiligten gleichberechtigt Ideen und Verbesserungsvorschläge einbringen.
Wir haben uns dazu entschieden
ein Zeichen gegen vorherrschende Strömungen zu setzten
und unsere Produkte menschen-, tier- und umweltfreundlich zu halten.
Wir möchten uns mit unserer Kleidung für Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit einsetzen!
Die/der Konsument_in hat die Macht und jeder Einkauf nimmt Einfluss darauf,
welche Produkte und Firmen in Zukunft unseren Planeten gestalten.
Deshalb wählen auch wir unsere Lieferanten sorgfältig aus
und achten genau darauf mit wem wir zusammen arbeiten.
Ein T-Shirt, auf dem für Freiheit für alle protestiert wird,
sollte nicht die Lebensgrundlage derer zerstören, die es anfertigen mussten.
Für Freiheit und Gleichberechtigung, gegen Faschismus und Speziesismus!
Rantipole kurz zusammen gefasst
- vegane, ökologische und faire Kleidung und Accessoires
- in Handarbeit von uns in unserem Atelier in Mannheim (Deutschland) gefertigt
- individuell durch kleine Fertigungszahlen
- ausgefallene, selbstentworfene Designs
- gute Qualität durch zertifizierte Rohstoffe und hochwertige Verarbeitung
- umweltfreundliche Produktion und Tierschutz
Wie vegan ist Rantipole?
Das Label Rantipole ist unter veganer Leitung und es ist uns wirklich eine Herzenssache,
dass unsere Produkte keinem Tier schaden.
Wir verzichten zu 100% auf tierische Ausgangsmaterialien wie Leder, Pelz, Wolle, Seide oder Daunen.
Unsere Aufkleber und Flyer lassen wir von der veganen Druckerei Voice Design drucken.
Die Farben, mit denen wir für euch Textilien bedrucken,
enthalten keine tierischen Bestandteile und sind zudem noch sehr umweltfreundlich.
Wir benutzen Knöpfe und Verschlüsse aus Kokos, Holz, Steinnuss, Metall, Glas oder Stein.
Materialien wie Perlmutt, Horn, Leder oder Bein (Knochen) haben bei uns keine Chance!
Bei Rantipole achten wir nicht nur beim Endprodukt auf vegane Ausgangsstoffe.
Auch die Paketklebebänder, die wir verwenden, kommen ohne Casein (Milcheiweiß) aus.
Also zusammenfassend kann man sagen wir sind so vegan, wie es heutzutage möglich ist.
Transparenz ist wichtig, denn für eine freie Entscheidung braucht es ehrliche Informationen.
Deshalb wollen wir euch den nächsten Punkt nicht verschweigen.
Denn leider ist die Textilbranche noch nicht wirklich in der Welt des Veganismus angekommen.
Man kann selbst im Bio-Segment nicht zu 100% kontrollieren,
welche Zusatzstoffe bei der Stoff-Produktion verwendet werden, es dürfen nur bestimmte Chemikalien nicht verwendet werden..
Die Zusatzstoffe können vegan sein, müssen es aber nicht.
Textilien unterliegen keiner strengen Kennzeichnungspflicht,
die vergleichbar wäre mit der von Lebensmitteln.
Zusatzstoffe müssen im Textilhandel nicht gekennzeichnet werden,
da diese Stoffe nach dem ersten Waschen meist nicht mehr in den Textilien enthalten sind.
Hinzu kommen noch weitere Faktoren, die eine Kontrolle dieser Zusatzstoffe enorm erschweren,
z.B. dass ein und die/der selbe Stoff-Hersteller_in nicht immer die gleichen Zusätze verwenden muss.
Aber wir bleiben im Dialog mit Händler_innen und Hersteller_innen
und setzten uns für mehr Transparenz und 100% vegane Textilien ein!
Mit der Zeit und steigender Nachfrage werden sicher auch die Textilhersteller_innen umdenken.
Zudem legen wir sehr viel Wert auf eine biologische Produktion.
Aber was hat das damit zu tun wie tierfreundlich ein Produkt ist?
Lies es nach unter „Wieso ökologischer Anbau?“.
Wieso ökologischer Anbau?
Die von uns verwendeten Stoffe kaufen wir bei nach strengen Bio-Richtlinien zertifizierten Lieferanten ein.
Diese Stoffe erfüllen folgende Kriterien:
- Rohstoffe aus biologischem Anbau
- Die Stoffe wurden ohne problematisch Zusätze wie toxische Schwermetalle, Formaldehyd oder aromatische Lösungsmittel hergestellt
- Die Stoffe wurde mit sozialen Mindestkriterien produziert, die sichere und faire Arbeitsbedingungen sicherstellen und unter anderem Kinderarbeit verbieten
- Ohne Gentechnik
- Gute Stoffqualität
Ökologischer Anbau ist ein entscheidender Faktor für die Tier- und Umweltfreundlichkeit der Produkte.
Deshalb sind alle unsere Stoffe zumindest aus kontrolliertem biologischem Anbau.
Die meisten verwendeten Stoffe haben aber noch höhere Zertifizierungen.
Beim ökologischen Anbau dürfen keine synthetischen Herbizide,
Fungizide oder Insektizide eingesetzt werden.
Auf Monokulturen, Entlaubungsmittel und genetisch veränderte Organismen wird verzichtet.
Gerade bei Baumwolle ist der Unterschied zwischen
konventionellem und ökologischem Anbau gravierend.
Konventionelle Baumwolle ist eines der landwirtschaftlichen Produkte
mit dem höchsten Chemikalieneinsatz und zudem ist diese Baumwolle oft auch genmanipuliert.
Bei biologischer Produktion hingegen wird darauf geachtet,
dass Böden fruchtbar bleiben und keine genetisch veränderten Pflanzen verarbeitet werden.
Durch den Verzicht auf genmanipulierte Pflanzen bleibt die Artenvielfalt
auf unserer Erde erhalten und der empfindliche Nahrungskreislauf von
Tieren und Pflanzen wird geschützt.
Als Folge dessen schützt der ökologische Anbau viele Tierarten vor dem Tod,
denn die konventionell eingesetzten Gifte töten nicht nur die „Schädlinge“
sondern eine Vielzahl an Lebewesen.
Ganze Flüsse und Landstreiche werden durch den biologischen Anbau davor bewahrt
zu lebensfeindlichen und giftigen Gebieten zu werden.
So wird die Lebensgrundlage von Insekten, Vögeln und
Wasserlebewesen gewahrt und die Natur wird geschont.
Bestimmte Bio-Siegel garantieren außerdem, dass auch während der weiteren Verarbeitung
der textilen Rohstoffe keine gesundheits- und umweltschädlichen Chemikalien eingesetzt werden.
Des weiteren setzten sich manche Bio-Siegel für die Reduktion von Abwässern und
Abfällen in den Betrieben ein.
Und was ist mit den Menschen? Fairness?
Da wir fast alles selbst hier in Deutschland in unserem Atelier nähen,
müssen wir uns an dieser Stelle keine Sorgen um die Produktionsbedingungen machen.
Einige Basic-Teile, wie einfache T-Shirts oder Stoffbeutel, kaufen wir an.
All diese Produkte stammen aus fairem Handel und tragen entsprechende Zertifikate.
Die genauen Eigenschaften eines jeden Produkts findet ihr in der jeweiligen Produktbeschreibung.
Ökologischer Anbau und weitere Bio-Richtlinien kommen den Menschen zu Gute,
da die Kleidung, die wir täglich tragen weniger mit Chemikalien belastet ist.
Schadstoffarm produzierte Kleidung ist besonders hautverträglich und angenehm zu tragen.
Viele Bio-Siegel garantieren zudem auch eine gute Qualität der Stoffe.
Der biologische Anbau legt viel Wert auf den Erhalt von fruchtbaren Böden.
Diese Böden sind zumeist auch Nahrungsgrundlage vieler Bauern und Anwohner.
Um so mehr kommt es den Menschen entgegen, dass schädliche Chemikalien
nicht eingesetzt werden dürfen.
So bleiben sowohl die Nahrung, als auch die Wasservorkommen genießbar
und sind unbedenklich für Mensch und Tier.
Da in der biologischen Landwirtschaft der Einsatz von genmanipulierten Pflanzen verboten ist,
bewahrt das die Bauern vor Gentechnik-Konzernen, die ohne Rücksicht auf die Bauern ihren Profit machen möchten.
Zusätzlich haben die meisten Bio-Zertifikate soziale Mindestkriterien,
die erfüllt werden müssen.Z.B. das verbot von Kinderarbeit.
Plastik meiden!
Die Problematik von Plastikmüll ist heute wohl den meisten Menschen geläufig,
aber dennoch wird täglich mehr biologisch-nicht-abbaubarer Plastikmüll produziert.
Auf lange Sicht landet ein Großteil dieses Plastiks in der Natur und im Meer.
Deshalb meiden wir Plastik so gut es geht.
Rantipole verwendet keine Stoffe aus synthetischen Chemiefasern, wie z.B. Acryl, Polyester, Polyamid etc.
Beim Waschen von Textilien aus Plastik gelangen Mikropartikel des Plastiks
ins Abwasser und schädigen so die Umwelt.
Außerdem sind die enthaltenen Weichmacher für den Hormonhaushalt von Lebewesen schädlich.
An den Plastikteilen, die in der Natur landen, sterben Vögel, Meeresbewohner
und andere Tiere, die das Plastik mit Nahrung verwechseln.
Deshalb setzten wir auf Stoffe aus natürlichen, biologisch abbaubaren Ausgangsmaterialien.
Wir verwenden keine Kunststoffknöpfe und oder andere Verschlussmittel aus Plastik.
Zum Verpacken unserer Pakete setzten wir Papierklebeband und kompostierbare Tüten ein.
Leider ist Plastik so allgegenwärtig, dass auch wir nicht ganz da herum kommen.
So haben wir recyceltem Polyesternähgarn den Vorzug gegeben,
da es sehr viel stabiler und reißfester ist als Baumwollgarne.
Auch unsere anderen Garne sind aus Polyester. Aus Qualitätsgründen gibt es diese aber nicht in recycelter Form. Hier achten wir aber darauf, dass die Herstellerbetriebe umweltfreundlich arbeiten.
In manchen Stoffen wird in kleinen Mengen Elastan eingesetzt, um die Stoffe dehnbarer zu machen.
Die Farben, die wir zum Bedrucken der Kleidung benutzen enthalten leider ebenfalls Plastik.
Wenn du zu 100% auf Plastik verzichten möchtest, kannst du uns gerne kontaktieren und wir gehen,
wenn möglich, auf deine Wünsche ein.
Verpackungsmüll und Recycling.
Weniger ist mehr. So halten wir es zumindest mit unseren Verpackungen.
Bei uns wirst du keinen Karton im Karton finden
oder mit einer Flut an Verpackungschips konfrontiert werden.
Die Tüten, die wir einsetzten sind kompostierbar
und die Verpackungen sind recycelt.
Auch alle Werbeflyer, Papieretiketten, das Druckerpapier
und unser Polyesternähgarn sind aus recycelten Rohstoffen.
Und sonst so?
Unser Firmenkonto haben wir bei der Triodos Bank, das ist eine Nachhaltigkeitsbank.
Genaue Infos zu den bankinternen Bedingungen findet ihr auf deren Seite.
Unsere Werkstatt versorgen wir mit Ökostrom.
Unsere Werkstatt in Mannheim.
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Stoffe in unserem Stofflager.
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![]() Beim Bedrucken eines T-Shirts mit Siebdruck.
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![]() Schnittmustererstellung.
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